Speichern der Codierungen im Außendienst


Beim Speichern eines Messpunktes auf einem Tachymeter werden mindestens die originären Messwerte und die Punktnummer in einem Datensatz gespeichert. Für ein codiertes Aufmaß, entsprechend den Vorgaben der Firma Bosse-engineering, werden zudem zwei Zeichenfolgen (REM-Wörter REM1 und REM2) gespeichert.


Grundprinzipien

In der Regel werden Liniencodierungen immer für das zurückliegende Element codiert:

Elementwechsel von z.B. Hochbord auf Hochbord abgesenkt

Geometrie, Wechsel von einer Geraden in einen Bogen


In der Regel können Liniencodierungen und/oder Objektcodierungen weggelassen werden, wenn diese sich nicht ändern zum vorhergehenden Messpunkt.


Codierung im Außendienst, Übersicht


Verwendung der TPS 1200er Serie von Leica




unterschiedliche Codierungsverfahren


numerische Codierung

Es werden alle Codierungen mit  den Ziffern 0 bis 9 in den zwei REM-Wörtern gespeichert. Die Länge der REM-Wörter darf maximal 8 Zeichen betragen.


Aufgrund weiterer Codierungsmöglichkeiten, die nicht mehr nur numerisch in zwei 8-stelligen REM-Wörtern codiert werden können, werden Ausnahmen hinzukommen. Als Beispiel sei hier die Linienzugnummerierung und die Verwendung eines Messpunktes für mehrere Linienzüge (Knoten) genannt:

=> siehe Beispiel Linienzug_012
=> siehe Beispiel Linienzug_013



alphanumerische Codierung

Das alphanumerische Codierungsverfahren wurde durch das Büro (SBI), Hamburg weiterentwickelt.

Es werden alphanumerische Zeichen verwendet (A = Anfang, E = Ende, K = Kreis, L = Linie ...), die (fast) im Klartext lesbar und damit visuell prüfbar sind. Die alphanumerischen Codierungen werden ebenfalls in zwei REM-Wörtern gespeichert, es ist aber keine Begrenzung der Zeichenlänge vorgegeben.


Durch die Programme der Bosse_tools werden beide Verfahren unterstützt. Bei der Entscheidung, welches Codierungsverfahren für Sie das vorteilhafteste ist, steht Ihnen die Firma Bosse-engineering als kompetenter Partner zur Seite.