AutoCAD Magazin - CAD Download: LISP-Tools für AutoCAD und BricsCAD, auch Freeware - Bosse-engineering

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AutoCAD Magazin



Ziemlich regelmäßig werden im AutoCAD & Inventor-Magazin LISP-Programme von Bosse-engineering veröffentlicht. Die Themen sind vielfältig, auch wenn der Schwerpunkt des Öfteren hin zum Vermessungswesen tendiert. Viele dieser Tools können die tagtägliche Arbeit mit AutoCAD ein wenig erleichtern. Sollten Sie Interesse an einem solchen Tool haben wenden Sie sich bitte an die Redaktion vom AutoCAD & Inventor-Magazin.

Wenn Sie bereits Abbonnent des Magazins sind und somit auch die Tool-CD's erhalten haben, dann können Sie sich natürlich mit Fragen, Änderungs- oder Weiterentwicklungswünschen auch direkt an Jörn Bosse wenden.


5/17: LinienVerfolgung
Oftmals sind in Zeichnungen Linienzüge mit unterschiedlichen Objekten gezeichnet, z.B. bestehend aus Linien, Bögen oder Polylinien. Diese sind alle Stoß auf Stoß (oder annähernd, wenn der Objektfang nicht konsequent verwendet worden ist) gezeichnet. Wenn der Linienzug jetzt als gesamter Zug betrachtet werden soll, z.B. um die Länge zu ermitteln, oder eine Parallele zum Linienzug zu zeichnen, dann ist es fast zwingend erforderlich, mit PEDIT die Linienelemente zu einer Polylinie zusammenzufassen. Und genau das kann mit dem Programm „LinienVerfolgung“ erledigt werden.

Es werden Linienzüge aus unterschiedlichen Linien-Objekten verfolgt. Die Verfolgung geht solange in beide Richtungen, wie Linien-Objekte gefunden werden, die zum vorhergehenden Stoß auf Stoß liegen. Mit einem „Fuzzy-Abstand“ können Lücken übersprungen werden. An einem Knotenpunkt (mehr als 2 Linien-Objekt-Endpunkte auf einem Punkt) ist die Suche automatisch zu Ende. Es ist möglich, nur Linien-Objekte zu akzeptieren, die auf dem Layer des zuerst gepickten Linien-Objektes liegen.

Mit den gefundenen Linien-Objekten können jetzt verschiedene Aufgaben erledigt werden:
  • Alle gefundenen Linien-Objekte selektieren, d.h. sie sind ausgewählt und mit blauen Griffen markiert.
  • Aus allen gefundenen Linien-Objekten eine Polylinie auf einem vorgegebenen Layer mit vorgegebener Breite zu erzeugen, die Ursprungsobjekte können gelöscht werden.
  • Die neu erstellt Polylinie kann auch seitlich versetzt werden (z.B. wenn ein Linienzug aus Hochbord-Elementen und abgesenkten Hochbord-Elementen besteht, dann kann über das Versetzen eine Gesamt-Bord-Hinterkante erzeugt werden).



4/17: TonUebersicht
Mit Hilfe von AutoCAD werden in der Regel Konstruktion und Planungen für Bau, Vermessung, Maschinenbau usw. erstellt. In dem Programm „TonUebersicht“ wird aber gezeigt, dass AutoCAD auch mal ganz anders genutzt werden kann, es sollen visuell die Töne auf einem Gitarren-Griffbrett dargestellt werden.

Dieses Programm richtet sich an Anfänger oder auch Fortgeschrittene auf der Gitarre, die sich für Akkorde und Melodiespiel einen besseren Überblick auf der Gitarre verschaffen wollen. Vom Grundsatz her ist ein Akkord im einfachen Fall ein 3-Klang aus verschiedenen Tönen, diese Töne werden gleichzeitig gespielt und ergeben somit den Akkord-Klang. Wenn man diese 3 Akkord-Töne jetzt aber nicht gleichzeitig, sondern hintereinander spielt, dann ist es eine Melodie mit Akkord-Tönen.

Ergänzend zu den 3-Klängen gibt es dann noch die Pentatonik, der 3-Klang wird um weitere Töne ergänzt, die harmonisch dazu passen. Einfach ausgedrückt, wenn zu einem gespielten Akkord eine Melodie mit den zugehörigen Pentatonik-Tönen gespielt wird, dann klingt das harmonisch.

Und das ist die Aufgabe des Programms „TonUebersicht“, es wird z.B. ein Akkord eingegeben, und es werden die Akkord-Töne auf dem ganzen Griffbrett der Gitarre angezeigt, so dass man sich auch in verschiedenen Positionen ausprobieren kann.




3/17: LinienAbstaende
Im Vermessungswesen steht oftmals die Anforderung, Abstände zu einer vorhandenen Linie zu ermitteln und zu dokumentieren. Das kann z.B. eine Grenzlinie sein, in der ein Überbau festgestellt werden soll, oder eine Sollfläche, die in Ihren Abmessungen einer gemessenen Fläche gegenüber gestellt wird.
Mit dem Programm „Linienabstände“ können solche Abstände angeschrieben werden, optional mit Lotlinie, damit ersichtlich wird, worauf sich der gemessene Abstand bezieht.


2/17: ProfilBeschriftung
Ein Schnitt durch ein Gelände kann mit einer Polylinie dargestellt werden, man spricht auch von einer Profillinie. Um diese Profillinie zu beschriften muss ein Höhenbezug und ein Stationierungsbezug erstellt werden. Wenn das der Fall ist kann mit Hilfe eines Stationierungsbandes die Beschriftung erfolgen.

Mit dem Programm „ProfilBeschriftung“ kann eine solche Beschriftung ausgeführt werden. Grundsätzlich sind 3 Schritte auszuführen:
  1. Profil-Polylinie erstellen oder vorhandene Profil-Polylinie positionieren. Weil die Höhen der einzelnen Stützpunkte wichtig sind muss als Höhenbezug der erste, linke Stützpunkt als Höhe festgelegt sein oder über den y-Wert bekannt sein.
  2. Profil-Blöcke einfügen: dieser Block ist die linke Begrenzung des Stationierungsbandes. Er wird so positioniert, dass für die Höhe und die Station ein gerader Wert resultiert.
  3. Beschriftungsblöcke einfügen: wenn der Profil-Block positioniert ist können die Beschriftungs-Blöcke mit den Anschrieben für Höhe und Station eingefügt werden.

1/17: WBlockClipboard - WBlock-Dateien als Zwischenablage
Über die Windows-Zwischenablage können Objekte komfortabel von einer in eine andere Zeichnung kopiert werden. Dabei kann der Basispunkt berücksichtigt werden, so dass z.B. auch georeferenzierte Objekte korrekt positioniert in der Zielzeichnung eingefügt werden. Die Zwischenablage kann auch für Symbole verwendet werden, allerdings besteht dann das Problem, dass die Zwischenablage mit jeder neuen Kopie auch neu überschrieben wird.

Mit dem Programm „WBlockClipboard“ können die Inhalte für die Zwischenablage jeweils in eine externe WBlock-Datei kopiert werden. So ist es möglich, auf diese verschiedenen Inhalte zuzugreifen. Beispiel: in einer bestimmten Art von Zeichnungen werden immer 10 verschiedene Symbole benötigt. Wenn diese Symbole vorher in jeweils eine externe WBlock-Datei gespeichert wurden, dann kann auf diese Inhalte von jeder Zeichnung aus zugegriffen werden.

Bei der Erstellung der WBlock-Dateien wird das aktuelle Koordinatensystem berücksichtigt, der Basispunkt kann bestimmt werden.



8/16: 3DPolyPurge - Stützpunktbereinigung bei 3D-Polylinien
Aus verschnittenen Geländemodellen ergeben sich oftmals begrenzende Außenränder eines Modells mit einer Vielzahl an Stützpunkten. Das ist von der Sache her richtig, gibt aber in der Praxis oftmals Probleme bei der Weiterverarbeitung. Weiter ist zu bedenken, dass viele hinter einander liegende Stützpunkte nahezu linear interpoliert werden können, wenn diese annähernd eine 3D-Gerade bilden.

Mit dem Programm „3DPolyPurge“ können Fix-Stützpunkte anhand einer max. Winkelabweichung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung erkannt werden. Dabei wird der Winkel vom vorhergehende zum aktuellen Stützpunkt und vom aktuellen Stützpunkt zum nächsten geprüft. Zwischen den erkannten Fix-Stützpunkten werden Punkte anhand eines Soll-Abstandes interpoliert.

Beim Programmablauf werden Polylinien ausgewählt, wenn es sich nicht um 2D-Polylinien handelt werden diese in eine 3D-Polylinie konvertiert. Polylinien mit Bögen sind nicht zulässig.

Grundsätzlich gilt: die Ergebnisse sind zu prüfen, weil die notwendigen Einstellungen von Situation zu Situation sehr unterschiedlich sein können.

Hinweis: in diesem Programm ist ein Fehler enthalten, der sich in den AutoCAD-Versionen bis AutoCAD 2014 auswirkt (beim Einfügen der Blöcke wird der Faktor als Drehwinkel angebracht). Wenn Sie nachweislich Abonnent des AutoCAD-Magazins sind, dann kann ich Ihnen die aktualisierte Lisp-Datei zukommen lassen.

7/16: HoehenKoten
Für Schnittdarstellungen werden Höhenangaben i.d.R. mit Höhenkoten dargestellt. Es muss eine Bezugshöhe vorliegen, alle weiteren Höhenkoten-Bemaßungen zeigen den relativen Abstand zu eben dieser Bezugshöhe.

Zur Darstellung der Höhenkoten gibt es den Unterschied für Fertigkonstruktion (offenes Dreieck) oder Rohkonstruktion (geschlossenes Dreieck).

Mit dem Programm „HoehenKoten“ wird zu Beginn eine Bezugshöhe im aktuellen BKS/WKS gesetzt. Es folgen dann die einzelnen Höhenkoten. Als angeschriebene Höhe erhalten diese jeweils den Y-Abstand zum Bezugshöhenblock, addiert zu der dort festgelegten Bezugshöhe.
(Beispiel: Bezugshöhe 1.00m, Y-Abstand 1.51m, angeschriebene Höhe = 2.51m)

6/16: DeammungsSchraffur
Für Schnittdarstellungen ist es oftmals erforderlich, Dämmungsschraffuren zu erzeugen. Diese mit AutoCAD-Bordmitteln zu erzeugen ist sehr aufwendig.

Das Programm „DaemmungsSchraffur“ kann im Zwischenraum zweier Hilfslinien diese Schraffuren erzeugen. Dargestellt werden die Schraffuren mit Hilfe von Polylinien.

Der Programmablauf ist recht simpel: Nachdem der die prozentuale Größe des Bogen-Durchmessers (im Bezug zum Abstand der beiden Hilfslinien) festgelegt ist werden die beiden Linien ausgewählt, die Schraffur wird erzeugt. Wenn die Hilfslinien nicht parallel zueinander liegen ist die Reihenfolge wichtig, in der die beiden Linien ausgewählt werden. Die Dämmungsschraffur wird immer lotrecht von der ersten Linie gezeichnet.





Hinweis: in diesem Programm ist ein Fehler enthalten, der sich ab der Version AutoCAD 2014 auswirkt (es können keine Dateien ausgewählt werden). Wenn Sie nachweislich Abonnent des AutoCAD-Magazins sind, dann kann ich Ihnen die aktualisierte Lisp-Datei zukommen lassen.

5/16: LispScript: - Scriptbetrieb mit LISP-Dateien
Wenn für eine Vielzahl von gleichartigen Zeichnungen immer dieselben Arbeitsschritte erledigt werden sollen, dann ist das manuelle Vorgehen sehr mühsam. In jeder Zeichnung müssen immer wieder dieselben Arbeiten ausgeführt werden.

In AutoCAD kann man aber mit der Funktion „Script ausführen“ in jeder der Dateien ein Script laden, dann werden die im Script vorher festgelegten Arbeitsschritte in der aktuellen Datei ausgeführt, eine Erleichterung.

In der Regel werden in Scriptdateien die Befehlsaufrufe so reingeschrieben, wie sie auch in der Befehlszeile eingegeben werden könnten. Wenn dann auch noch LISP-Dateien automatisch geladen und ausgeführt werden, dann kann die zu bewältigende Aufgabe durchaus komplex sein.

Aber: beim Scriptbetrieb ist kein manuelles Eingreifen möglich, die Arbeitsschritte werden in exakt der vorgegebenen Reihenfolge ausgeführt. Daher sollten die Aufgaben einer Scriptdatei einfach gehalten sein, es sollen i.d.R. Fleißarbeiten erledigt werden.

Um jetzt noch den Aufruf der Scriptdatei weiter zu automatisieren kann mit dem Programm „LispScript“ ein Verzeichnis ausgewählt werden, in dem alle vorhandenen DWG-Dateien mit derselben Scriptdatei bearbeitet werden. Die Inhalte der Scriptdatei können durch auszuwählende LISP-Dateien bestimmt werden.

Es werden also alle DWG-Dateien in einem Verzeichnis mit Hilfe einer Scriptdatei mit jeweils denselben LISPFunktionen bearbeitet.

Hinweis: Die DWG-Dateien dürfen nicht höher gespeichert sein, als die aktuelle AutoCAD-Version sie öffnen  kann. Z.B. können in AutoCAD 2012 keine 2013er-DWG-Dateien bearbeitet werden, umgekehrt ist das kein Problem.




4/16: LayerSwitch: „auf Layer umlegen oder kopieren“
Um selektierte Objekte auf einen anderen Layer umzulegen kann das in AutoCAD über die Eigenschaftenpalette gemacht werden. Der Eintrag Layer wird geöffnet, der neue Layer wird aus der Liste ausgewählt. Wenn das in einer Zeichnung mit sehr vielen Layern gemacht werden soll, dann ist dieses Verfahren jedoch sehr umständlich. In AutoCAD 2012 war es noch möglich, bei geöffneter Layerliste durch Tippen des gesuchten Layernamens von Beginn an recht schnell zum Ziel zu kommen, in AutoCAD 2016 ist das nicht mehr möglich. Es bleibt das scrollen in einer kleinen, unübersichtlichen Liste.

Mit dem Programm „LayerSwitch“ kann mit Hilfe eines Filters für den Layernamen eine sehr übersichtliche Liste von Layernamen erzeugt werden. Weil die letzte Filtereinstellung gespeichert wird ist auch bei weiteren Programmaufrufen sofort eine gefilterte Layerliste sichtbar. Alle selektierten Objekte können dann auf einen ausgewählten Layernamen umgelegt werden, oder es wird jedes selektierte Objekt auf den Layer kopiert. Zudem ist es möglich, durch die Verwendung eines Präfixes oder Suffixes den Objekt-Layernamen zu ergänzen.




3/16: Polylinien abrunden
In AutoCAD gibt es den Befehl „Abrunden“, es werden beispielsweise zwei Segmente einer Polylinie gepickt, am gemeinsamen Stützpunkt wird eine Ausrundung mit einem festgelegten Radius erstellt. Wenn es sich um mehr als eine Ausrundung handelt ist das Fleißarbeit.

Mit dem Programm „Polylinien abrunden“ werden Polylinien ausgewählt, und an allen Stützpunkten kann eine Ausrundung mit einem festzulegenden Radius erzeugt werden. Wenn der Radius 0.0 eingegeben wird, dann können die Ausrundungen ebenfalls in einem Schritt wieder rückgängig gemacht werden, sofern die Abrundungen zuvor mit diesem Tool erzeugt worden sind. Optional kann eine globale Polylinienbreite gesetzt und, bei geschlossenen Polylinien, eine Farbfläche (SOLID-Schraffur) hinterlegt werden.

Das Programm setzt offene oder geschlossene Polylinien voraus, deren Hochzugsrichtung mit der Z-Richtung des Weltkoordinatensystems übereinstimmt.



2/16: FolienSchraffur aus einer Polylinie
In Schnittdarstellungen wird im Hochbau für Folien eine gestrichelte Linie mit einer Breite verwendet. Diese kann als Polylinie mit Breite und einem gestrichelten Linientypen erzeugt werden. An den Knickpunkten einer Polylinie ist das Ergebnis aber oftmals unbefriedigend.

Mit dem Programm „FolienSchraffur“ wird eine Polylinie als Führungslinie verwendet, um längs zu dieser Polylinie die Strichelungen (Signaturen) mit Breite über Solid-Flächenfüllungen zu erzeugen. Als Aussenkontur wird die Polylinie zu beiden Seiten versetzt, die Endpunkte können optional jeweils zugezogen werden.

Das Programm setzt offene Polylinien voraus, deren Hochzugsrichtung mit der Z-Richtung des Weltkoordinatensystems übereinstimmt und eine Erhebung von 0.0 hat.


1/16: DimMarker - Bemassungstexte mit Rahmen markieren
Bei bemaßten Plänen gibt es verschiedene Gründe, einige Maßzahlen besonders hervorzuheben. Entweder geht es um die Markierung von besonders wichtigen Maßzahlen, oder z.B. Maßzahlen einer Kategorie. Denkbar wäre auch die Markierung aller z.B. noch nicht geprüften Maße.

Mit dem Programm "DimMarker" können einzelne Maßtexte mit einem Rahmen markiert werden, eine Flächenfüllung ist optional.

Weil die Markierung im unbenannten Bemaßungsblock von AutoCAD erzeugt wird bleibt diese nur so lange erhalten, bis die Bemaßung mit AutoCAD-Funktionen verändert wird (z.B. Schieben, Text mit Griff bewegen usw.) Um die Markierungen auch dann zu erhalten müsste eine Reaktor-Funktion Änderungen überwachen. Eine Reaktorfunktion ist im Programm aber nicht enthalten.

Das Programm setzt Bemassungen voraus, deren Hochzugsrichtung mit der Z-Richtung des Weltkoordinatensystems übereinstimmt.
9/15: SetByLayerAddition - Zusatz zum AutoCAD-Befehl „In VonLayer ändern“
Von AutoCAD gibt es den Befehl "In VonLayer ändern". Damit ist es ein Einfaches, alle Eigenschaften auf „VonLayer“ zu setzen um dann die Einstellungen (Farben, Linientypen, Strichstärken) komplett und übersichtlich über den Layereigenschaften-Manager durchzuführen.

Aber bei der Befehl gibt es ein Manko: bei MTexten werden Farben, die separat über den MText-Editor zugewiesen worden sind, beibehalten. Das ist in den meisten Fällen sicherlich auch so gewünscht, aber wenn eine komplette Zeichnung mit einer einheitlichen Farbe versehen werden soll, um diese z.B. als Hintergrunddatei zu verwenden, dann ist das mit viel Nacharbeit verbunden. Ebenso verhält es sich bei Bemassungen, die Bemassungs-Texte und -Linien können über eine separat zugewiesene Farbe verfügen, deren Zuordnung durch die Funktion „In VonLayer ändern“ ebenfalls nicht geändert wird.

Mit Hilfe des Programms "SetByLayerAddition" (In VonLayer ändern, Zusatz für Mtexte und Bemassungen) können die oben genannten Farbzuweisungen für Mtexte und Bemassungen aufgehoben werden, es wird dann grundsätzlich die Farbe „vonLayer“ verwendet.

Weil dieses Programm als Ergänzung zum AutoCAD-Befehl "In VonLayer ändern" zu verstehen ist kann es optional mit Hilfe eines Reaktors gestartet werden, d.h., nachdem der AutoCAD-Befehl "In VonLayer ändern" ausgeführt worden ist wird sofort im Anschluss das Programm "SetByLayerAddition" für dieselben Objekte (nur Mtexte und / oder Bemassungs-Objekte) ausgeführt.

Vor Programmablauf:



Nach "SetByLayer" durch AutoCAD:

Nach "SetByLayerAddition":

8/15: FassadenTransformation
Im Vermessungswesen ist es oftmals der Fall, dass z.B. beim tachymetrischen Aufmaß einer Gebäudefassade 3D-Koordinaten erzeugt werden. Zur Darstellung werden diese Koordinaten in AutoCAD mit einem entsprechenden Programm eingelesen, die Koordinaten werden dann mit Punktblöcken dargestellt.

Mit Hilfe von 3D-Linien können diese Punkte verbunden werden, so dass die Fassade im 3D-Raum konstruiert ist. Wenn jetzt aber eine Aussage getroffen werden soll, wie weit die einzelnen Fassadenpunkte von einer 2D-Grenze oder 2D-Bezugslinie entfernt sind, dann ist es notwendig alle Punkte lotrecht auf diese Linie anzurechnen.

Ziel: die jeweils resultierenden Abstände sollen in einer Fassadenansicht dargestellt werden. Das wird durch das Programm "FassadenTransformation" mit Hilfe von neuen 3D-Punktblöcken erreicht, die an das BKS der Fassadenansicht ausgerichtet werden, ein Attribut wird für den Anschrieb des lotrechten Abstandes verwendet.
7/15: BlockCenter
In AutoCAD gibt es den Befehl "EINFÜGE" zum Blöcke einfügen. Es können Blockdefinitionen aus der aktuellen Zeichnung oder externe DWG/DXF-Zeichnungsdateien in die aktuelle Zeichnung eingefügt werden.

Was sofort auffällt ist, ob in einer alten Version von AutoCAD oder in der neuen Version 2016: der zuletzt verwendete Skalierfaktor wird nicht gespeichert. Mit jedem neuen Block, der einfügt wird, ist die Vorgabeskalierung wieder auf 1.0 gesetzt. Wenn viele Blöcke mit einem Faktor ungleich 1.0 eingefügt werden sollen, dann wird das schnell zum Ärgernis.

Wenn im Nachgang mit Hilfe der Eigenschaften-Palette der Faktor von Blöcken geändert werden soll, dann muss der Wert für x, y, z jedes Mal separat eingegeben werden. (im Vermessungswesen werden selten ungleiche Skalierungen in x, y, z verwendet).

Mit dem Programm "BlockCenter" können, wie in AutoCAD, interne Blöcke aus der aktuellen Zeichnung oder externe Zeichnungsdateien als Block eingefügt werden. Es können die Skalierung für x, y, z gemeinsam und die Blockdrehung vorgeben werden, als Einfügelayer wird der aktuelle Layer verwendet. Bei einem erneuten Aufruf des Programms wird der Vorteil zum „EINFÜGE“-Befehl von AutoCAD deutlich: der zuletzt verwendete Block, die Drehung und die Skalierung brauchen nicht neu bestimmt zu werden.

Mit dem Programm "BlockCenter" können außerdem bei Blöcken die Eigenschaften Drehung und Skalierung in einem Arbeitsgang für bereits vorhandene Blöcke in der Zeichnung angepasst werden.

6/15: SysvarManager
In AutoCAD gibt es eine Vielzahl von Systemvariablen. Mit diesen Variablen werden Programm- und Zeichnungseinstellungen verwaltet.

Je erfahrener ein AutoCAD-Benutzer ist, umso mehr Systemvariablen sind ihm in der Regel geläufig. Sobald es ein Problem gibt, z.B. das Datei-Öffnen-Fenster erscheint nicht, dann sagt uns die Google-Suche, die Systemvariable FILEDIA steht auf 0 und muss wieder auf 1 gestellt werden. Warum hat sich die Variable verstellt? Das ist oftmals nicht nachzuvollziehen, tlw. durch unsaubere Programmierungen, tlw. aber auch durch „wildes“ Zeichen.

In der AutoCAD-Hilfe sind eigentlich die meisten Systemvariablen dokumentiert und es ist nachzulesen, welchem Zweck eine Variable dient, ob die Variable in der Zeichnung oder global auf dem Rechner gespeichert wird.

Mit Hilfe des Programms "SysvarManager" können Systemvariablen und Ihre Soll-Einstellungen in einer Textdatei gespeichert werden und jederzeit in der aktuellen Zeichnung wieder hergestellt werden. Im Prinzip kann man diese Einstellungen über die acaddoc.lsp automatisiert vornehmen. Das hat dann aber einen eher statischen Charakter. Wenn für verschiedene Projekte verschiedene Systemvariablen-Einstellungen benötigt werden, dann ist man mit diesem Programm ein wenig flexibler.

Anmerkung: dieses Programm ersetzt in keinster Weise die Dokumentation von Systemvariablen. Der Benutzer muss um die Funktionalität der zu verwendenden Variablen Bescheid wissen, die mit Hilfe dieses Programm automatisch gesetzt werden.

5/15: Pfeilspitzen
In AutoCAD gibt es für Beschriftungen mit Texten die Multi-Führungen als Werkzeug. Wenn der zugehörige Bemaßungssstil und die notwendigen Optionen alle eingestellt sind, dann lassen sich damit sehr gute Ergebnisse erzielen.

Das Programm "Pfeilspitzen" soll aber nicht die Multi-Führungen von AutoCAD ersetzen, sondern eine Alternative für Anwender bieten, die „mal eben schnell“ eine Skizze beschriften müssen, ohne vorher in die Funktionsweise der Multiführungen einzusteigen.
Der Programmablauf ist recht simpel: Eingeben der notwendigen Maßangaben (Zeichnungseinheiten) für die Pfeilspitzen, auswählen der Darstellungsart und dann werden Linienelemente gepickt, die eine Pfeilspitze erhalten sollen.
4/15: GebueschLinie
Um in einem Lageplan Bäume darzustellen werden oftmals Kreise oder Blöcke verwendet. Diese sehen dann immer gleich aus, der Unterschied ist der Radius des Kreises oder der Faktor des Blockes, damit der Baum auch mit dem richtigen Kronendurchmesser dargestellt wird. Bei Hecken und Gebüschlinien werden oftmals Linientypen mit Signaturen verwendet.

Um in der Darstellung der Natur ein bisschen näher zu kommen können mit dem Programm "GebueschLinie" aus Linienelementen (Polylinien, Linien, Bögen, Kreise) neue Polylinien erzeugt werden. Die grundsätzliche Linienführung wird beibehalten. Es werden, je nach Einstellung, weitere Stützpunkte verwendet, die wiederum in einem festgelegten Toleranzbereich links und rechts von der Linienführung angeordnet werden. Die Abstände der Stützpunkte auf der Linienführung werden ebenso mit einem Toleranzbereich versehen.

Die Toleranzbereiche sind dann jeweils die untere und obere Grenze für die Ermittlung eines Zufallswertes. Es werden also alle neuen Stützpunkte auf der Basis von 2 Zufallswerten ermittelt. Die Gestaltung kann anhand der einzustellenden Parameter völlig unterschiedlich aussehen.
3/15: AttSyncOption
Mit dem Befehl "attsync" von AutoCAD können Attribute mit den Attributdefinitionen aus der Blockdefinition synchronisiert werden, d.h., die Eigenschaften der Attributdefinitionen werden auf die vorhandenen Attribute angewendet, fehlende Attribute werden ergänzt.

Der vermeintliche Vorteil, dass bei einer solchen Synchronisierung der Attributwert erhalten bleibt, ist oftmals aber nicht ausreichend. Wenn z.B. bei Messpunkten die Höhen oder Punktnummern bereits freigestellt sind, dann werden diese Attributpositionen wieder an die Positionen der Attributdefinitionen angeglichen. Auch alle anderen Eigenschaften, z.B. Farben, Textstil usw. werden wieder zurückgesetzt.

Damit ist der Vorteil in Frage gestellt, dass Attribute innerhalb von Blöcken Eigenschaften unabhängig von der Blockdefinition haben können.

Mit dem Programm "AttSyncOption" können die typischen Eigenschaften der Attribute vor der Synchronisierung gespeichert werden, nach der Synchronisierung werden diese Eigenschaften wieder auf die Attribute angebracht.

2/15: BlockAllExplode
Bei unbekannten Zeichnungen können unüberschaubare Blockstrukturen den Zugriff auf einfache Geometrie-Objekte erschweren. Man kann sich behelfen, indem man die Blöcke in den Ursprung zerlegt. Wenn dadurch weitere, vorher eingeschachtelte Blöcke freigelegt werden, dann werden diese wiederum in den Ursprung zerlegt usw. Letztendlich liegen dann die Geometrie-Objekte aus den Blöcken auf der Zeichenebene und können auf einfache Art und Weise gehandhabt werden. Bei Attributen tritt dann aber die Problematik auf, dass die Attributwerte durch den Ursprung-Befehl verloren gehen, es liegen dann nur die Attributdefinition auf der Zeichenebene.

Mit dem Programm "BlockAllExplode" kann die oben beschriebene Vorgehensweise in einem Arbeitsschritt automatisiert werden. Blöcke werden solange in den Ursprung zerlegt, bis kein Block mehr vorhanden ist.
Die Attribute werden optional in Texte konvertiert, auf diese Art und Weise bleiben die Attributwerte in Form eines Textwertes erhalten.

1/15: HoehenPunktInFlaeche
Im Vermessungswesen werden bei Lageplänen die gemessenen Punkte i.d.R. durch 3D-Punktblöcke dargestellt. Anhand der gemessenen Punkte ist es hin und wieder notwendig, diese Punkte durch Interpolation zu verdichten.

Mit dem Programm "HoehenPunktInFlaeche" kann das über die Auswahl von 3 Punktblöcken oder 3 AutoCAD-Punkten erfolgen (der Vorteil bei Punktblöcken ist die Möglichkeit, Attribute zu nutzen, z.B. für den Höhenanschrieb). Über diese 3 Blöcke oder Punkte wird ein Dreieck aufgespannt, jetzt können innerhalb der Dreiecksfläche Punkte mit der Maus bestimmt werden, die auf die Höhe der Dreiecksfläche interpoliert werden sollen. Wenn bei dem zu interpolierenden Punkt direkt die Aussenkontur des Dreiecks benutzt wird, dann entspricht das der Interpolation zwischen 2 direkt benachbarten Punkten.

8/14: MultiRename
In AutoCAD steht der Befehl "UMBENENN" zur Verfügung um systematisch Namen von Tabelleneinträgen zu ändern. Dabei sind die Tabellen "Layer" und "Blöcke" die wichtigsten. Mit diesem Befehl kann man z.B. über die Verwendung von Jokerzeichen einigermaßen intelligente Umbenennungen vornehmen, aber genau hier liegt auch das Problem: wenn dieser Befehl nicht ständig verwendet wird haben viele Anwender
Probleme mit dieser Logik.

Mit Hilfe des Programms "MultiRename" können die Umbenennungen sehr viel einfacher und vielfältiger durchgeführt werden, das Programm beschränkt sich dabei jedoch auf die Einträge "Layer" und "Blöcke".

6/14: StartDef
Mit dem Programm "StartDef" ist es möglich, sich auf einfache Art und Weise eine Datei „acaddoc.lsp“ entweder zu erweitern oder neu zu schreiben. Der Vorteil sind die zusätzlichen Prüffunktionen, die durch das Programm in die „acaddoc.lsp“ geschrieben werden. Dadurch kommt es z.B. bei einer nicht vorhandenen Variable nicht gleich zum Abbruch.

Beispiel: Die AutoCAD-Variable "OSNAPZ" ist in den aktuellen AutoCADVersionen vorhanden, so kann man also die Zeile (setvar "OSNAPZ" 1) in die "acaddoc.lsp" eintragen. Wenn diese „acaddoc.lsp“ aber unter einem alten AutoCAD 2004 geladen wird, dann wird es genau an dieser Stelle einen Abbruch geben, weil diese Variable damals noch nicht existiert hat. Wenn das Programm "StartDef" diesen Eintrag schreibt, dann wird auch gleich eine Prüfung beim Laden der "acaddoc.lsp", so dass die Variable dann in AutoCAD 2004 einfach nicht gesetzt wird.

5/14: AttPropTransfer
Attribute können i.d.R. über den Erweiterten Attributs-Editor in Ihren Eigenschaften geändert werden, sei es z.B. der Layer, die Farbe oder der Textstil. Das Problem: die Aktion kann in einem Arbeitsschritt immer nur für die Attribute eines Blocks ausgeführt werden.
Mit dem Programm "AttPropTransfer" können die Eigenschaften von Attributen gezielt übertragen werden, notwendig ist ein Quellblock mit Attributen. Aus diesen Quellblock-Attributen können die einzelnen Eigenschaften auf andere Zielblöcke mit Attributen übertragen werden. Für die Identifizierung der Ziel-Attribute dient entweder der Attributsname oder die Reihenfolge der Attribute innerhalb des Zielblocks.

4/14: ObjMarker
Das Programm "ObjMarker" unterstützt das Arbeiten in allen Arten von Plänen. Mit Hilfe eines Xdaten-Eintrages kann jede Art von Objekten markiert werden und später ausgewählt werden. Das ist oftmals hilfreich beim Sichten größerer Datenbestände. Wenn zwischendurch fehlerhafte oder fragwürdige Objekte gefunden werden, dann können diese markiert werden, und später über das Programm selektiert werden.

3/14: TextMem
Mit dem Programm "TextMem" können Texte eingefügt werden, entweder über die Angabe des Einfügepunktes oder aber über das Anpicken eines Linienelementes (Polylinie, Linie, Bogen). Der Text wird im letzteren Fall entsprechend des Linienelementes ausgerichtet. Der Textwert wird aus einer Liste bezogen, dem "Textspeicher".

Vorteil: Tippfehler werden vermieden. Eigenschaften und Textwerte werden im Programm unterschieden, so ist es z.B. möglich, Eigenschaften von Texten zu übertragen oder auch nur die Textwerte.

2/14: AttFi
Mit dem AutoCAD-Filter können anhand von Objekteigenschaften Auswahlsätze erstellt werden, damit diese in weiteren Bearbeitungsschritten verwendet werden können. Oftmals ist es aber erforderlich, Blöcke anhand Ihrer Attribut-Inhalte zu trennen, z.B. sollen von Messpunktblöcken alle Blöcke in einen Auswahlsatz, deren Punktnummer zwischen 500 und 1000 liegt, oder es sollen alle Blöcke gefiltert werden, bei dem der Inhalt eines bestimmten Attributes mit "GK" anfängt. Mit dem Programm "AttFi" ist genau das möglich, es werden Blöcke anhand ihrer Attribut-Inhalte gefiltert und nach dem Programmende als selektiert markiert.

1/14: PolyTiles
Oftmals ist es hilfreich, wenn Flächen in entweder gleichmäßige Flächengrößen aufgeteilt werden können oder in Flächen mit einer Sollflächenvorgabe. Mit dem Programm "PolyTiles" können Flächen, wenn diese mit einer geschlossenen Polylinie umschlossen sind, so aufgeteilt werden.

7/13: TBRotate
Wenn für ein bestimmtes Bauvorhaben, z.B. eine Straßenplanung die Beschriftung entsprechend der Blattschnitte ausgerichtet werden soll, damit die Lesbarkeit des Planes erhöht wird, dann müssen alle (M)Texte und Blöcke in Ihrer Drehung angepasst werden.

6/13: PolyNav
Mit dem Programm "PolyNav" kann eine Polylinie in einer Zeichnung ausgewählt werden. Einzelne Stationen der Polylinie können wie folgt annavigiert werden:
· Einzelne Stationsangabe
· Start- oder Endpunkt
· Dynamisch über die Angabe eines Inkrementes von Station zu Station

5/13: TblObjRelease
Mit dem Programm "TblObjRelease" können Zeichnungs- und Blockdefinitions-Objekte aufgespürt werden, in denen ein Tabelleneintrag verwendet wird. Bei den aufgespürten Objekten kann dann der zugehörige Tabelleneintrag geändert werden, oder die Objekte werden gelöscht. Danach kann der Tabelleneintrag bereinigt werden.

3/13: AttBorder
Mit dem Programm „AttBorder“ können Attribute von Blöcken einzeln oder mehrere gemeinsam "geschoben" werden. Die geschobenen Attribute werden mit einer rechteckigen oder kreisförmigen Umrandung dargestellt, optional kann zusätzlich eine unter dem Attribut liegende Flächenfüllung und eine Bezugslinie erzeugt werden.

2/13: DrawByNumbers
Mit dem Programm "DrawByNumbers" können Polylinien von Messpunkt zu Messpunkt unter Angabe der Punktnummern gezeichnet werden. Voraussetzung: Die Messpunkte müssen mit Blöcken dargestellt sein, die mindestens die Attribute Punktnummer“ und „Höhe“ enthalten.

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